Psychotherapie Linz & Schwechat – Carpe Diem!
Wie sagt schon der bekannte Psychotherapeut Carl Rogers: „Das Entscheidende im Leben ist nicht, ob wir erfolgreich sind, sondern ob wir uns um das Richtige bemüht haben.”
Genau darum geht es uns hier im Gesundheitszentrum Carpe Diem: Wir möchten Sie dabei unterstützen, sich um das Richtige zu bemühen – nämlich um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden.
Unser erfahrenes Team aus Psychotherapeuten, Klinischen- und Gesundheitspsychologen, psychologischen Beratern und Coachs steht Ihnen dabei zur Seite. Mit unserem breiten Spektrum an Therapierichtungen und Ansätzen finden wir gemeinsam mit Ihnen den passenden Weg, um Ihre individuellen Bedürfnisse zu erfüllen.
Egal ob Sie unter Ängsten, Depressionen, Beziehungsproblemen, mangelndem Selbstwert oder anderen psychischen Belastungen leiden – wir sind für Sie da. Mit Empathie, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen begleiten wir Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebensfreude und innerer Stärke.
Wir freuen uns darauf, Sie bald persönlich bei uns begrüßen zu dürfen!
Neujahrsvorsätze – Fluch oder Segen?
Neujahrsvorsätze gehören in Österreich zu den beliebtesten Traditionen. Laut verschiedenen Studien nehmen sich jährlich 70 bis 85 % der Österreicher:innen vor, im neuen Jahr etwas zu verändern oder zu verbessern.
Das MARKET Institut fand heraus, dass für das Jahr 2025 die Gesundheit eine zentrale Rolle bei den guten Vorsätzen spielt. Im Vordergrund stehen der Wunsch, gesünder und bewusster zu leben, sich besser zu ernähren, mehr Sport zu treiben und Gewicht zu verlieren. Diese Vorsätze bilden die Spitzenposition, gefolgt von dem Streben nach weniger Stress und mehr Zeit für sich selbst. Diese Ziele überraschen nicht und erscheinen den meisten von uns als sinnvoll und logisch. Doch der Erfolg bleibt oft aus: Laut einer Umfrage von Statista aus dem Jahr 2019 geben rund 40 % der Befragten ihre Vorsätze bereits im ersten Monat auf. Nur 27% schaffen es, ihre Vorsätze länger als zwei Monate durchzuhalten.
Warum scheitern so viele an ihren Neujahrsvorsätzen, und wie kann man diesem Scheitern entgegenwirken? Dieser Blogbeitrag liefert Antworten.
Warum scheitern Neujahrsvorsätze?
Unrealistische Erwartungen und Druck: Viele Vorsätze entstehen aus einem inneren oder äußeren Druck heraus. Oft ist die „Alles-oder-nichts“-Mentalität schuld: Wir erwarten sofortige Ergebnisse und verlieren schnell die Motivation, wenn Fortschritte ausbleiben. Das Gefühl des Scheiterns führt oft dazu, dass wir uns schlechter fühlen als zuvor – ein Teufelskreis, der den Glauben an unsere Veränderungsfähigkeit schwächt.
Gewohnheiten sind hartnäckig: Unsere Gewohnheiten sind tief in unserem Gehirn verankert. Veränderungen erfordern Zeit und Wiederholung. Zu ambitionierte oder unrealistische Ziele, wie „täglich Sport treiben“ oder „nie wieder Zucker essen“, überfordern, sind unrealisitsch und führen zu Frustration.
Rationale, aber gefühllose Vorsätze: Wenn Vorsätze rein verstandesmäßig gefasst werden, ohne eine emotionale Verankerung, fehlt langfristig die Motivation. Reine „Vernunftsvorsätze“ erfordern immer wieder neue Willenskraft, die irgendwann nachlässt. Vorsätze, die auch das Herz ansprechen, haben eine deutlich größere Chance auf Erfolg.
Halbherzige Entscheidungen: Oft wissen wir insgeheim schon beim Formulieren, dass wir unsere Vorsätze nicht durchhalten werden. Dennoch nehmen wir uns vor, „mehr Sport zu treiben“ oder „gesünder zu essen“, weil „man das eben so macht“. Dieser Mangel an innerer Überzeugung führt jedoch schnell zu Resignation.
Fehlende Planung und Reflexion: Häufig fehlen eine klare Struktur und realistische Meilensteine, um Vorsätze in die Tat umzusetzen. Ohne regelmäßige Selbstreflexion und Anpassung geraten wir ins Stocken und geben frustriert auf.
Wie können Vorsätze gelingen?
Trotz der Herausforderungen können Neujahrsvorsätze erfolgreich sein – vorausgesetzt, sie sind realistisch, gut durchdacht und sorgfältig formuliert. Psychologisch betrachtet, bieten sie sogar eine ausgezeichnete Möglichkeit, positive Veränderungen anzustoßen. Der Schlüssel liegt jedoch nicht in Perfektion, sondern in Beständigkeit und Geduld: Jeder kleine Fortschritt zählt.
Hier einige Tipps, um Vorsätze erfolgreich umzusetzen:
- Klar formulieren: Formulieren Sie Ihren Vorsatz in einem prägnanten, positiven Satz.
Beispiel: „Ich mache einmal pro Woche Sport.“ - Zukunft im Präsens: Schreiben Sie Ihren Vorsatz so, als wäre er bereits Realität.
- Realistisch bleiben: Der Vorsatz muss glaubwürdig und erreichbar sein.
- Gewohnheiten schrittweise aufbauen: Wiederholungen sind entscheidend, um neue Verhaltensweisen zu automatisieren.
- Belohnung einplanen: Feiern Sie kleine Erfolge, um motiviert zu bleiben.
- Flexibilität bewahren: Überprüfen Sie Ihre Ziele regelmäßig. Wenn nötig, passen Sie sie an, statt frustriert aufzugeben.
- Reflektieren: Machen Sie sich bewusst, was funktioniert und was nicht, um langfristig am Ball zu bleiben.
Neujahrsvorsätze können ein wertvolles Werkzeug sein, um positive Veränderungen in Ihrem Leben zu bewirken. Mit der richtigen Planung, realistischen Zielen und einer Prise Geduld steht Ihrem Erfolg nichts im Weg. Nutzen Sie das neue Jahr, um Schritt für Schritt in eine bessere Zukunft zu starten!
Ein Impuls für Ihre Neujahrsvorsätze
Der folgende Fragebogen, inspiriert von den Autor:innen des Bochumer Gesundheitstrainings (1996), lädt Sie ein, Ihre Neujahrsvorsätze bewusster zu reflektieren. Gönnen Sie sich ein paar ruhige Momente, vielleicht mit einer Tasse heißem Tee. Atmen Sie tief durch, schaffen Sie sich eine gemütliche Atmosphäre und nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich selbst. Diese kleine Auszeit könnte nicht nur wohltuend sein, sondern Ihnen auch dabei helfen, wertvolle Erkenntnisse über Ihre eigenen Wünsche und Ziele zu gewinnen.
Manchmal ist es ein Geschenk, den Blick nach innen zu richten und sich selbst mehr Raum zu geben. Der Fragebogen bietet eine Gelegenheit, genau das zu tun – und vielleicht finden Sie dabei sogar Freude daran, Zeit nur für sich zu haben.
· Rückblick: Wie bin ich in der Vergangenheit mit Vorsätzen umgegangen? Gibt es einen Vorsatz, der mir besonders wichtig war und an den ich mich gerne erinnere?
· Selbstfürsorge: Was tue ich momentan aktiv für meine Gesundheit? Gibt es kleine oder größere Schritte, die ich bereits gehe?
· Neuer Impuls: Welchen konkreten Vorsatz für meine Gesundheit möchte ich heute fassen? Was liegt mir am Herzen und fühlt sich realistisch und motivierend an?
· Unterstützende Faktoren: Welche Bedingungen oder Rahmenbedingungen helfen mir, diesen Vorsatz erfolgreich umzusetzen? Gibt es Routinen, Unterstützung von außen oder innere Haltungen, die mich stärken könnten?
· Herausforderungen: Welche Umstände könnten es mir schwer machen, meinen Vorsatz zu verwirklichen? Wie könnte ich diesen Herausforderungen begegnen oder sie im Vorfeld entschärfen?
· Zielsetzung: Habe ich die Tendenz, meine Ziele zu hoch oder zu niedrig zu setzen? Wie könnte ich ein gesundes, realistisches Maß finden?
Diese Fragen laden Sie ein, mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl an das Thema Vorsätze heranzugehen. Sehen Sie sie nicht als Pflicht, sondern als Möglichkeit, mehr über sich zu erfahren und Ihrem Wohlbefinden Priorität zu schenken. Vielleicht entdecken Sie dabei, dass der Weg zu Ihren Zielen genauso bereichernd sein kann wie das Erreichen selbst.
Fazit
Neujahrsvorsätze sind weder grundsätzlich ein Fluch noch ein Segen – sie sind genau das, was wir aus ihnen machen. Statt sich von starren und oft überhöhten Zielen unter Druck setzen zu lassen, können flexible und realistische Vorhaben uns dabei unterstützen, uns Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt nicht auf Perfektion, sondern auf persönlichem Wachstum und der Freude an kleinen Erfolgen.
Der Jahreswechsel bietet eine wunderbare Gelegenheit, innezuhalten, neu zu denken und sanfte Veränderungen einzuleiten – ganz ohne den Anspruch, alles sofort und radikal umkrempeln zu müssen. Es ist ein Moment der Reflexion und Inspiration, den Sie so gestalten können, wie es zu Ihnen passt.
Wie stehen Sie dazu? Gehen Sie ins neue Jahr mit Vorsätzen oder lieber ohne?
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Wir erweitern unser Team: Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen in Ausbildung unter Supervision in Linz und Schwechat gesucht!
Gesundheitszentrum Carpe Diem Linz und Schwechat sucht zum ehestmöglichen Eintritt Psychotherapeuten oder Psychotherapeutinnen in Ausbildung unter Supervision für psychotherapeutische Arbeit.
